Startseite › Ratgeber › Unfall & Schadenersatz
Unfall & Schadenersatz
Was Ihnen nach einem Verkehrsunfall zusteht — von der Reparatur über den Mietwagen bis zum Schmerzensgeld. Jeder Ratgeber beantwortet eine Rechtsfrage und belegt jede Aussage mit amtlich veröffentlichter Rechtsprechung.
42 Ratgeber · 249 Urteile
Fahrzeugschaden abrechnen
Reparatur, Totalschaden, Wertminderung — und was die Versicherung davon zahlen muss.
Berufung auf das Werkstattrisiko bei unbezahlter Werkstattrechnung
Der Versicherer kürzt die Reparaturrechnung, die Werkstatt verlangt ihr Geld – und bezahlt haben Sie noch nicht. Der Bundesgerichtshof hat 2024 in einer Serie von Urteilen geklärt, dass der Geschädigte das Risiko überhöhter Werkstattabrechnung auch in dieser Lage nicht trägt, und zugleich den Zahlungsweg und die Grenzen bestimmt.
Zum Ratgeber →Die fiktive Schadensabrechnung beim Kraftfahrzeugsachschaden
Wer einen Fahrzeugschaden erlitten hat, kann ihn nach dem Gutachten eines Sachverständigen abrechnen, ohne eine Reparatur nachweisen zu müssen. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, welcher Maßstab dabei gilt, welche Abzüge die Gegenseite durchsetzen kann und wo die Grenzen verlaufen.
Zum Ratgeber →Die Reparatur des Fahrzeugs bis zur 130%-Grenze
Erreichen oder übersteigen die geschätzten Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert, entscheidet ein gestuftes System des Bundesgerichtshofs darüber, ob die Reparatur gleichwohl ersetzt wird. Jede Stufe hat eigene Voraussetzungen — von der Art der Reparatur über die Art der Abrechnung bis zur Dauer der Weiternutzung.
Zum Ratgeber →Die Umsatzsteuer: konkrete oder fiktive Schadensabrechnung
Ob die Mehrwertsteuer Teil Ihres Schadenersatzes ist, entscheidet sich an zwei Fragen: wie Sie abrechnen und ob bei Reparatur oder Ersatzkauf tatsächlich Umsatzsteuer angefallen ist. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wann Ersatz in Betracht kommt, wie hoch er ausfällt und welche Abzüge die Gegenseite vornehmen darf.
Zum Ratgeber →Merkantiler Minderwert: Minderung des Verkaufswerts trotz Reparatur
Auch ein vollständig instandgesetztes Fahrzeug bringt nach einem erheblichen Unfall auf dem Gebrauchtwagenmarkt weniger ein. Diese Differenz ist ersatzfähig — gestritten wird über ihre Höhe, und dort entscheidet eine Frage besonders häufig: netto oder brutto.
Zum Ratgeber →Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert: die Verwertung des Fahrzeugs
Ist Ihr Fahrzeug nach dem Unfall nicht mehr reparaturwürdig, wird auf Totalschadenbasis abgerechnet: Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert. Der Restwert entscheidet dabei unmittelbar über die Höhe der Zahlung — und genau an dieser Stelle setzen Kürzungen des Versicherers an.
Zum Ratgeber →Mietwagen & Nutzungsausfall
Mobil bleiben nach dem Unfall — Mietwagenkosten und die Entschädigung für die Zeit ohne Fahrzeug.
Der Entzug der Gebrauchsmöglichkeit eines Kraftfahrzeugs
Nach einem Unfall steht das Fahrzeug still, ohne dass Geld für einen Mietwagen ausgegeben wird. Ob dieser Ausfall allein schon einen ersatzfähigen Schaden darstellt, entscheidet sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs an einer einzigen Frage: wozu das Fahrzeug dient.
Zum Ratgeber →Mietwagen nach dem Verkehrsunfall: die erforderlichen Kosten
Die gegnerische Haftpflichtversicherung zahlt den Mietwagen nicht in beliebiger Höhe, sondern nur in Höhe der erforderlichen Kosten. Der Bundesgerichtshof hat dazu über zwei Jahrzehnte eine feste Linie entwickelt: vom Umgang mit teuren Unfallersatztarifen über die Schätzung des Normalpreises anhand von Marktübersichten bis zu der Frage, welche Seite darzulegen und zu beweisen hat, dass eine günstigere Anmietung möglich gewesen wäre.
Zum Ratgeber →Muss ich meine Kaskoversicherung einschalten?
Ob Sie den eigenen Kaskoversicherer bemühen müssen, um die Ausfallzeit zu verkürzen — und was das für Ihre Schadenfreiheitsklasse bedeutet.
Zum Ratgeber →Nutzungsausfall trotz Zweitwagen: Wann der Anspruch bleibt
Ein zweites Fahrzeug im Haushalt kostet die Entschädigung nicht automatisch. Entscheidend ist, wem das Ersatzfahrzeug gehört und ob seine Nutzung zumutbar war.
Zum Ratgeber →Nutzungsausfall, wenn Mietwagenkosten nicht ersatzfähig sind
Eine abgelehnte Mietwagenrechnung entscheidet nicht zugleich über die Nutzungsausfallentschädigung. Der Bundesgerichtshof behandelt beide Positionen getrennt – und lässt die Anmietung selbst bei wenigen gefahrenen Kilometern nicht ohne Weiteres entfallen.
Zum Ratgeber →Nutzungsausfallentschädigung bis zur Lieferung des bestellten Fahrzeugs
Der vom Sachverständigen veranschlagte Zeitraum ist nicht in jedem Fall die Obergrenze. Wer sein neues Fahrzeug schon vor dem Unfall bestellt hatte, kann die Entschädigung unter wirtschaftlichen Voraussetzungen bis zur Lieferung verlangen.
Zum Ratgeber →Gutachter, Anwalt & Abtretung
Wer die Kosten der Helfer trägt — und was bei abgetretenen Forderungen gilt.
Abtretung der Mietwagenkosten: Einziehung durch das Mietwagenunternehmen
Viele Mietwagenunternehmen rechnen nach einem Unfall direkt mit dem gegnerischen Haftpflichtversicherer ab — auf Grundlage einer Abtretung der Schadensersatzforderung. Diese Seite erklärt, wann das Unternehmen die Forderung selbst einziehen darf und welche Anforderungen die Abtretungsklausel im Mietvertrag erfüllen muss.
Zum Ratgeber →Abtretung der Sachverständigenkosten an den Kfz-Sachverständigen
Wer nach einem Unfall ein Schadensgutachten in Auftrag gibt, unterschreibt im selben Formular meist eine Abtretung: Der Sachverständige soll sein Honorar unmittelbar beim gegnerischen Versicherer holen. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wann eine solche Klausel trägt, wann sie unwirksam ist und unter welchen Voraussetzungen der Gutachter das Honorar doch bei Ihnen einfordern darf.
Zum Ratgeber →Ersatz vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten nach einem Verkehrsunfall
Nach einem Unfall gehören die Kosten der anwaltlichen Vertretung grundsätzlich zum ersatzfähigen Schaden. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wann die Beauftragung erforderlich ist, welcher Gebührensatz für den Regelfall gilt und warum der maßgebliche Gegenstandswert erst am Ende der Regulierung feststeht.
Zum Ratgeber →Sachverständigenkosten nach dem Verkehrsunfall: Höhe und Darlegung
Wer nach einem Verkehrsunfall ein Schadensgutachten einholt, kann die Kosten grundsätzlich vom Schädiger ersetzt verlangen. Gestritten wird vor allem über die Höhe – und dort entscheidet, wie der Aufwand dargelegt wird und wer das Risiko überhöhter Kostenansätze trägt.
Zum Ratgeber →Personenschaden
Schmerzensgeld, Verdienstausfall und die Ansprüche von Angehörigen.
Das Hinterbliebenengeld: Bemessung, Höhe und Haftungsausschluss
Verliert jemand einen nahestehenden Menschen durch einen Unfall, gewährt § 844 Abs. 3 BGB eine Geldentschädigung für das seelische Leid. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach sich die Höhe richtet – und in welcher Konstellation der Anspruch am Haftungsausschluss der gesetzlichen Unfallversicherung scheitern kann.
Zum Ratgeber →Die Höhe des Schmerzensgeldes und die taggenaue Berechnung
Für die Höhe des Schmerzensgeldes gibt es keine Rechenformel und keine verbindliche Tabelle. Der Bundesgerichtshof verlangt eine Gesamtbetrachtung aller Umstände des Einzelfalls — diese Seite zeigt, welche Umstände das sind und woran die verbreitete taggenaue Berechnung scheitert.
Zum Ratgeber →Ersatz des unfallbedingten Verdienstausfallschadens
Wer nach einem Unfall vorübergehend oder dauerhaft nicht arbeiten kann, verliert oft mehr als den Nettolohn. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, welche Positionen zum ersatzfähigen Erwerbsschaden gehören – und an welchen Stellen die Berechnung regelmäßig streitig wird.
Zum Ratgeber →Schadensminderungspflicht und Anrechnung fiktiver Einkünfte
Wer unfallbedingt nicht oder nur eingeschränkt arbeiten kann, verlangt Ersatz des Verdienstausfalls. Versicherer halten dem oft entgegen, der Geschädigte könne längst wieder arbeiten. Wann erzielbare, aber nicht erzielte Einkünfte tatsächlich angerechnet werden – und wo der Bundesgerichtshof Grenzen zieht.
Zum Ratgeber →Schmerzensgeld für Schockschäden: Angehörige und Tiere
Wer psychisch erkrankt, weil ein naher Angehöriger bei einem Unfall verletzt oder getötet wurde, kann ein eigenes Schmerzensgeld verlangen. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, welche Schwelle die Erkrankung erreichen muss, worauf es bei Beteiligung, Miterleben und bloßer Unfallnachricht ankommt und welche Grenzen der Anspruch hat.
Zum Ratgeber →Schmerzensgeld: Klageantrag, Mindestbetrag und Rechtskraft
Wer nach einer Verletzung Schmerzensgeld und Schadensersatz einklagt, entscheidet mit dem Antrag zugleich über die Reichweite des Urteils. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wie der Antrag mit Mindestbetrag aufgebaut ist, wofür der Feststellungsantrag gebraucht wird und welche Bindung eine Entscheidung aus dem Strafverfahren entfaltet.
Zum Ratgeber →Wer haftet? Beweis & Quote
Anscheinsbeweis, Mitverschulden und die Zurechnung der Betriebsgefahr.
Anscheinsbeweis beim Parkplatzunfall: Kollision beim Rückwärtsfahren
Nach einem Zusammenstoß auf dem Parkplatz fällt schnell der Satz, wer rückwärts fahre, trage die Schuld. So pauschal stimmt das nicht: Der Bundesgerichtshof knüpft den Beweis des ersten Anscheins an eine klare Voraussetzung — der Rückwärtsfahrende war im Moment des Zusammenstoßes noch in Bewegung. Lässt sich das nicht klären, greift der Anscheinsbeweis regelmäßig nicht.
Zum Ratgeber →Anscheinsbeweis beim Sturz ohne Berührung der Fahrzeuge
Wer als Motorradfahrer hinter einem stark abbremsenden Pkw stürzt, ohne dass die Fahrzeuge sich berühren, hält den fehlenden Blechschaden am anderen Fahrzeug oft für seinen besten Beweis. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, warum der Beweis des ersten Anscheins gegen den Nachfolgenden auch in dieser Lage eingreifen kann, woran das Gericht dabei anknüpft und welche Feststellungen zum Hergang jetzt zählen.
Zum Ratgeber →Auffahrunfall auf der Autobahn und der Beweis des ersten Anscheins
Wer auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auffährt, sieht sich regelmäßig dem Vorwurf ausgesetzt, den Unfall selbst verschuldet zu haben. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, worauf dieser Vorwurf beweisrechtlich beruht, welche Besonderheiten des Unfallgeschehens ihn entkräften und wie sich die Lage darstellt, wenn ein Spurwechsel zwar behauptet, aber nicht bewiesen wird.
Zum Ratgeber →Der Unfall zwischen Fußgänger und Kraftfahrzeug: das Mitverschulden
Wird ein Fußgänger von einem Kraftfahrzeug erfasst, streiten die Beteiligten regelmäßig darüber, ob dem Verletzten ein eigenes Fehlverhalten angerechnet wird. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, welches Verhalten in die Abwägung eingestellt werden darf, wer es zu beweisen hat, welche Sorgfalt den Kraftfahrer trifft und wo die Haftung vollständig endet.
Zum Ratgeber →Die Haftung des Halters bei Kraftfahrzeugen mit Arbeitsfunktion
Müllfahrzeug, Traktor mit Anbaugerät, mobile Arbeitsmaschine: Solche Fahrzeuge nehmen am Verkehr teil und verrichten zugleich Arbeit. Ob der Halter für einen Schaden verschuldensunabhängig einzustehen hat, hängt davon ab, ob sich die Gefahr des Fahrzeugs als Verkehrsmittel oder allein seine Arbeitsfunktion verwirklicht hat. Diese Seite ordnet die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein — vom weiten Betriebsbegriff bis zu den Fallgruppen Müllabfuhr, Glättesturz und Unfallhelfer.
Zum Ratgeber →Die Lückenrechtsprechung beim Überholen einer Kolonne
Die gesteigerte Sorgfaltspflicht an der Kolonnenlücke gilt nicht für jede Vorbeifahrt an einem stehenden Fahrzeug. Der Bundesgerichtshof hat die Grenze für den in zweiter Reihe vor einer Grundstückseinfahrt haltenden Lkw ausdrücklich gezogen.
Zum Ratgeber →Die Vorfahrtsregel rechts vor links auf öffentlichen Parkplätzen
Nach einem Zusammenstoß in einer Parkgasse fällt fast immerzu derselbe Satz: Ich kam von rechts. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, warum die Vorfahrtsregel des § 8 Abs. 1 Satz 1 StVO auf öffentlichen Parkplätzen ohne ausgeschilderte Vorfahrt nicht herangezogen wird, welche Bedingung der Senat daran knüpft und worauf es für die Bewertung Ihres Falls stattdessen ankommt.
Zum Ratgeber →Wechselseitige Rücksichtnahme bei beidseitiger Fahrbahnverengung
Zwei Fahrstreifen enden, einer bleibt übrig — und beide Seiten halten sich für bevorrechtigt. Für die beidseitige Fahrbahnverengung hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein regelhafter Vorrang eines der bisherigen Fahrstreifen nicht besteht.
Zum Ratgeber →Zurechnung der Betriebsgefahr beim Brand eines geparkten Kraftfahrzeugs
Brennt ein Kraftfahrzeug und greift das Feuer auf andere Fahrzeuge oder auf Gebäude über, hängt die Haftung des Halters davon ab, ob sich in dem Brand die Betriebsgefahr dieses Fahrzeugs verwirklicht hat. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wann der Schaden dem Betrieb zuzurechnen ist, welche Rolle die Standzeit spielt und wo die Zurechnung endet.
Zum Ratgeber →Zurechnung des Betriebs bei einem berührungslosen Unfall
Ein Zusammenstoß ist für die Haftung nach § 7 Abs. 1 StVG nicht erforderlich. Entscheidend ist, ob das andere Fahrzeug durch seine Fahrweise zum Unfall beigetragen hat – dann kann sogar ein Ausweichmanöver zählen, das sich später als unnötig herausstellt.
Zum Ratgeber →Versicherung, Leasing & Sonderfälle
Obliegenheiten, geleaste und sicherungsübereignete Fahrzeuge, Kosten der Fahrbahnreinigung.
Das sicherungsübereignete Fahrzeug nach dem Verkehrsunfall
Ist das beschädigte Fahrzeug zur Sicherheit an eine Bank übereignet, steht dem Sicherungseigentümer ein eigener Anspruch gegen den Unfallgegner zu. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, warum Betriebsgefahr und Mitverschulden diesen Anspruch nicht ohne Weiteres mindern — und worauf es ankommt, wenn der Sicherungsgeber den fremden Schaden selbst verfolgt.
Zum Ratgeber →Entscheidungsermessen der Straßenbehörde bei Verschmutzung der Fahrbahn
Ölspur oder andere Verschmutzung nach einem Verkehrsunfall: Wie gereinigt wird, entscheidet die zuständige Straßenbehörde. Der Bundesgerichtshof räumt ihr dabei ein weites Entscheidungsermessen ein – mit spürbaren Folgen für den Streit um die Reinigungskosten.
Zum Ratgeber →Fiktive Herstellungskosten beim Verkehrsunfall eines Leasingfahrzeugs
Beim geleasten Fahrzeug fallen Nutzung und Eigentum auseinander: Gefahren wird es vom Leasingnehmer, Eigentümer bleibt der Leasinggeber. Diese Trennung wirkt sich darauf aus, ob der Unfallschaden nach Gutachten abgerechnet werden kann, ohne dass das Fahrzeug instand gesetzt wird. Der Bundesgerichtshof knüpft diesen Weg an eine Bedingung, die im Leasingvertrag angelegt ist.
Zum Ratgeber →Geltendmachung des Sachschadens am Leasingfahrzeug
Wer ein Leasingfahrzeug fährt, ist dessen Besitzer, nicht dessen Eigentümer. Nach einem Unfall entscheidet sich deshalb früh, wessen Schaden überhaupt verfolgt wird — der eigene oder der des Leasinggebers. Diese Seite zeigt anhand der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, warum darin zwei verschiedene Streitgegenstände liegen und welcher Maßstab gilt, wenn der fremde Schaden geltend gemacht wird.
Zum Ratgeber →Haftung des Fahrzeughalters neben der Kostenersatzpflicht
Nach einem Feuerwehreinsatz stellt sich die Frage, ob die öffentlich-rechtliche Kostenersatzregelung den zivilrechtlichen Schadensersatz verdrängt. Diese Seite zeigt anhand zweier Urteile des Bundesgerichtshofs vom 28. Juni 2011, wie sich beide Wege zueinander verhalten — und was mit diesen Entscheidungen gerade nicht gesagt ist.
Zum Ratgeber →Innenausgleich der Haftpflichtversicherer nach dem Schaden des Gespanns
Verursacht ein Gespann aus Zugfahrzeug und Anhänger einen Schaden, stehen häufig zwei Haftpflichtversicherer nebeneinander. Wie sie den regulierten Betrag untereinander verteilen, hat der Bundesgerichtshof für den Regelfall entschieden – und dem Ausweichen über Vertragsklauseln eine Absage erteilt.
Zum Ratgeber →Nachweis der Schadenshöhe bei der Beseitigung einer Fahrbahnverschmutzung
Nach einer Öl- oder Kraftstoffspur ist die Höhe der Reinigungskosten ein häufiger Streitpunkt mit der Gegenseite. Der Bundesgerichtshof hat den Nachweis für Geschädigte deutlich erleichtert – im Zentrum steht die Rechnung des beauftragten Fachunternehmens.
Zum Ratgeber →Verkehrsunfallhaftung gegenüber dem Leasinggeber und Eigentümer
Beim Leasing ist der Leasinggeber Eigentümer und der Leasingnehmer Halter des Fahrzeugs. Wird das Fahrzeug beschädigt, stellt sich die Frage, ob der Eigentümer den Halter über die Gefährdungshaftung des § 7 Abs. 1 StVG in Anspruch nehmen kann — und wie er gegenüber dem Unfallgegner dasteht. Diese Seite zeigt anhand zweier Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, wie beide Richtungen zu beurteilen sind.
Zum Ratgeber →Verletzung der Aufklärungsobliegenheit, Kürzung der Leistung auf Null
Kürzung auf Null, Obliegenheitsverletzung, Leistungsfreiheit: Will der eigene Versicherer nach einem Unfall nicht zahlen, stützt er sich auf einen von zwei Vorwürfen — auf das Verhalten, das zum Schaden geführt hat, oder auf das Verhalten danach. Für beide zieht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Grenzen.
Zum Ratgeber →Zivilrechtliche Ansprüche neben öffentlich-rechtlichem Kostenersatz
Nach einem Unfall bleibt die Reinigung der Fahrbahn als Kostenfrage zurück. Ob dafür ein Kostenbescheid möglich wäre, entscheidet nicht darüber, ob daneben zivilrechtlicher Schadensersatz verlangt werden kann.
Zum Ratgeber →