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Urteile: Bußgeld & Punkte
89 Entscheidungen, geordnet nach denselben Themen wie die Ratgeber — in jedem Block die neueste zuerst. Jede Besprechung zeigt den Fall, die Rechtsfrage, die Antwort des Gerichts und ihre Reichweite.
Messung & Beweis
- Bundesgerichtshof 4 StR 235/25 · 02.07.2026
Die Nichtspeicherung von Rohmessdaten verstößt nicht gegen die Grundsätze des fairen Verfahrens. Ein Beweisverwertungsverbot folgt daraus nicht.
- Oberlandesgericht Hamm 5 ORbs 88/25 · 15.05.2025
Rechtsbeschwerde erfolgreich – die Feststellungen des Amtsgerichts tragen die Verurteilung nicht
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 148/22 · 07.06.2022
OLG Hamm, 07.06.2022
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 31/22 · 14.03.2022
Rechtsbeschwerde verworfen: 600 Euro Geldbuße und ein Monat Fahrverbot bleiben bestehen
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 25/22 · 22.02.2022
Rechtsbeschwerde ohne Erfolg — das Messergebnis blieb verwertbar
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 96/21 · 16.11.2021
Urteil aufgehoben und zurückverwiesen – die Messung mit dem Leivtec XV3 trägt die vereinfachte Beweisführung nicht
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 115/21 · 16.09.2021
Verfahren nach § 47 Abs. 2 OWiG eingestellt — Leivtec XV3 gilt dem Senat nicht mehr als standardisiertes Messverfahren
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 145/21 · 30.08.2021
Zulassungsantrag erfolglos – Ausführungen zur Position der Hilfslinie waren entbehrlich
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 1/21 · 21.01.2021
Zulassungsantrag verworfen: Der gültige Eichschein genügte als Grundlage für die Verwertung der Messung
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 191/20 · 28.05.2020
OLG Hamm, 28.05.2020
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 61/20 · 27.04.2020
Rechtsbeschwerde nicht zugelassen: Die Messung mit dem Poliscan FM1 wirft keine klärungsbedürftigen Fragen auf, ein Gehörsverstoß liegt nicht vor.
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 180/19 · 06.01.2020
Die unterbliebene Speicherung von Rohmessdaten begründet für sich genommen weder eine Gehörsverletzung noch einen Verstoß gegen das faire Verfahren.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 394/19 · 10.12.2019
Fehlende Rohmessdaten sperren die Verwertung nicht von vornherein
- Oberlandesgericht Köln 1 RBs 339/19 · 27.09.2019
OLG Köln, 27.09.2019
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 185/19 · 18.07.2019
Der Schuldspruch bleibt bestehen; Geldbuße und Fahrverbot werden aufgehoben, weil die Rotlichtdauer nicht nachvollziehbar belegt ist.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 181/19 · 04.06.2019
Der Zulassungsantrag scheiterte an der Begründung: Ohne Darstellung der eigenen Einlassung zur Sache trägt die Gehörsrüge nicht.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 147/19 · 28.05.2019
Urteil aufgehoben — die Angaben der Mutter waren unverwertbar
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 107/19 · 09.04.2019
Die Gehörsrüge scheitert an der Begründung, wenn der Inhalt des Bußgeldbescheids nicht vorgetragen wird
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 20/19 · 22.02.2019
Kein Vier-Augen-Prinzip — der Messwert wird nach freier Beweiswürdigung festgestellt
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 17/19 · 04.02.2019
Urteil aufgehoben — die Sache geht an das Amtsgericht zurück
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 377/18 · 03.01.2019
Die Zulassung scheiterte an der Begründung: Ohne Darstellung der Bemühungen außerhalb des Termins trägt die Rüge nicht.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 27/18 · 08.02.2018
Urteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 404/17 · 24.10.2017
Rechtsfolgenausspruch aufgehoben, Sache zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 94/17 · 17.08.2017
Rechtsbeschwerde ohne Erfolg — 240 Euro Geldbuße und ein Monat Fahrverbot bleiben bestehen
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 30/17 · 22.06.2017
Bei nachträglicher Weg-/Zeitberechnung am Videoband ist ProViDa kein standardisiertes Messverfahren — der Rechenweg gehört in die Urteilsgründe
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 216/17 · 22.06.2017
Urteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 94/17 · 10.03.2017
Verurteilung aufgehoben — die Beweiswürdigung war lückenhaft, die Sache geht zurück an das Amtsgericht
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 11/17 · 24.01.2017
Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde als unbegründet verworfen – die Verurteilung zu 80 Euro Geldbuße blieb bestehen.
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 38/16 · 06.07.2016
Die Aufklärungsrüge blieb ohne Erfolg: Die Messung mit ESO ES 3.0 hält, konkrete Zweifel hatte der Betroffene nicht dargelegt.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 74/16 · 11.04.2016
OLG Hamm, Beschluss vom 11.04.2016 – 4 RBs 74/16
- Oberlandesgericht Düsseldorf IV-2 RBs 63/15 · 22.07.2015
Kein Einsichtsrecht in der Hauptverhandlung — Einsicht ist vorab bei der Bußgeldbehörde zu beantragen
- Oberlandesgericht Hamm 3 RBs 264/14 · 22.12.2014
OLG Hamm, 22.12.2014
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 124/14 · 24.07.2014
500 Euro Geldbuße und ein Monat Fahrverbot statt 600 Euro und drei Monaten
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 78/13 · 09.07.2013
OLG Hamm, 09.07.2013
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 98/13 · 02.07.2013
Freispruch: Wer die Ampel über ein nicht von ihr geschütztes Gelände umfährt, begeht keinen Rotlichtverstoß
- Oberlandesgericht Hamm III-1 RBs 2/13 · 29.01.2013
Rechtsbeschwerde verworfen — die Messung mit dem ESO ES 3.0 blieb verwertbar
- Oberlandesgericht Hamm III-1 RBs 112/12 · 13.09.2012
Kein Rechtssatz verlangt einen zweiten Messbeamten — der Tatrichter würdigt die vorhandenen Beweismittel frei.
- Oberlandesgericht Düsseldorf IV-2 RBs 129/12 · 13.09.2012
Rechtsbeschwerde ohne Erfolg — über den Messwert entscheidet die Beweiswürdigung im Einzelfall, nicht ein Vier-Augen-Prinzip
- Oberlandesgericht Hamm III-1 RBs 122/12 · 30.08.2012
150 Meter reichten hier aus — bei standardisierter Messung und ausgeschlossenem Spurwechsel
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 35/12 · 21.06.2012
Rechtsbeschwerde verworfen — die Verurteilung bleibt bestehen
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 19/12 · 28.03.2012
Beschluss aufgehoben, Sache an eine andere Abteilung des Amtsgerichts zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 364/11 · 24.01.2012
Zwei Monate Fahrverbot bleiben — maßgeblich ist das Urteil des Amtsgerichts
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 337/11 · 28.12.2011
Berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten tragen ein Absehen vom Regelfahrverbot nicht — nur Härten ganz außergewöhnlicher Art, im Urteil positiv festgestellt und mit Tatsachen belegt.
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 326/11 · 21.12.2011
OLG Hamm, 21.12.2011
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 62/11 · 15.03.2011
Rechtsbeschwerde verworfen — der Freispruch bleibt bestehen
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 30/11 · 15.02.2011
OLG Hamm, 15.02.2011 – III-3 RBs 30/11
- Oberlandesgericht Hamm 3 RBs 7/10 · 03.02.2010
Die Werkzeugkiste ist Ladung und war unzureichend gesichert – die Geldbuße sank dennoch von 100 auf 70 Euro
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 763/09 · 19.10.2009
Fahrverbot von einem Monat bestätigt
- Oberlandesgericht Hamm 3 SsOWi 844/08 · 24.03.2009
Rechtsfolgen aufgehoben, Schuldspruch bestätigt
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 445/07 · 12.10.2007
Verfahrensrüge unzulässig, Sachrüge offensichtlich unbegründet — die Rechtsbeschwerde blieb ohne Erfolg
Fahrverbot
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 48/22 · 03.03.2022
OLG Hamm, 03.03.2022
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 278/21 · 17.12.2021
Aufhebung im Rechtsfolgenausspruch und Zurückverweisung an das Amtsgericht
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 187/21 · 10.08.2021
Geldbuße von 112 € auf 48 € herabgesetzt — Maßstab war die alte Katalogfassung
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 138/15 · 17.09.2015
Fahrverbot bestätigt — trotz fehlerhafter Begründung
- Oberlandesgericht Hamm 3 RBs 256/13 · 24.10.2013
Rechtsbeschwerde verworfen — das einmonatige Fahrverbot bleibt bestehen
- Oberlandesgericht Düsseldorf IV-3 RBs 210/10 · 27.12.2010
Ein verhängtes Fahrverbot dauert mindestens einen Monat — kürzer geht es nicht, nur der vollständige Verzicht bleibt in Ausnahmefällen möglich.
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 237/09 · 06.04.2009
Existenzgefährdung und Wiederholungstäterschaft sind gegeneinander abzuwägen
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 784/07 · 29.11.2007
Rechtsfolgenausspruch aufgehoben, Sache an das Amtsgericht zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 360/07 · 02.07.2007
Geldbuße von 300 € auf die Regelbuße von 150 € herabgesetzt — ohne Fahrverbot
Handy am Steuer & Vorsatz
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 12/22 · 07.02.2022
OLG Hamm, 07.02.2022
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 94/21 · 11.05.2021
Zugelassen wegen Gehörsverletzung, in der Sache erfolglos: Auch der Fahrzeugschlüssel mit Display unterfällt dem Benutzungsverbot.
- Oberlandesgericht Köln 1 RBs 347/20 · 04.12.2020
Einklemmen zwischen Ohr und Schulter erfüllt das Merkmal Halten
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 345/20 · 03.11.2020
Rechtsbeschwerde zugelassen, in der Sache ohne Erfolg — die Geldbuße von 120 Euro bleibt
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 191/19 · 15.08.2019
Vorlage an den Bundesgerichtshof
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 191/19 · 18.06.2019
Der Senat hält den elektronischen Taschenrechner für ein Informationsgerät im Sinne der Vorschrift — und fragt vor einer Vorlage an den Bundesgerichtshof beim Oberlandesgericht Oldenburg an, ob dieses an seiner gegenteiligen Auffassung festhält.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 92/19 · 28.05.2019
OLG Hamm, 28.05.2019
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 30/19 · 28.02.2019
Rechtsbeschwerde zugelassen, in der Sache verworfen
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 374/18 · 27.12.2018
Ob der Betroffene das Verkehrszeichen übersehen hat, ist erst zu erörtern, wenn er sich darauf beruft oder sich sonstige Anhaltspunkte ergeben.
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 91/16 · 10.05.2016
OLG Hamm, Beschluss vom 10.05.2016 – 4 RBs 91/16
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 1/14 · 09.09.2014
Freispruch: Ein automatisch abgeschalteter Motor ist ein ausgeschalteter Motor
- Oberlandesgericht Hamm III-5 RBs 11/13 · 18.02.2013
Navigations-App in der Hand ist verbotene Benutzung des Mobiltelefons
- Oberlandesgericht Hamm 3 RBs 249/12 · 27.12.2012
Verurteilung aufgehoben, Sache zur neuen Verhandlung an das Amtsgericht zurückverwiesen
Verfahren, Fristen & Rechtsmittel
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 71/22 · 16.05.2022
Rechtsbeschwerde verworfen – Geldbuße von 176 Euro und einmonatiges Fahrverbot haben Bestand
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 38/22 · 21.02.2022
Rechtsbeschwerde als unzulässig verworfen – die Verurteilung zu 990 Euro Geldbuße und drei Monaten Fahrverbot blieb bestehen
- Oberlandesgericht Hamm 5 RBs 107/21 · 24.06.2021
Zwischenprüfung verjährt, Hauptprüfung geahndet — über die Höhe der Geldbuße ist neu zu verhandeln
- Oberlandesgericht Hamm 3 RBs 106/17 · 08.08.2017
Der Zugang beim Betroffenen heilte die missglückte Zustellung — verjährt war die Tat nicht, verworfen wurde der Einspruch dennoch zu Unrecht
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 175/15 · 26.11.2015
Keine Verjährung — Geldbuße und Fahrverbot haben Bestand
- Oberlandesgericht Hamm 1 RBs 45/14 · 25.03.2014
Verfahren wegen Verjährung eingestellt — die Verfügung ohne Unterschrift unterbrach die Frist nicht
- Oberlandesgericht Hamm III-1 RBs 178/12 · 31.01.2013
Ausbleiben entschuldigt — Verwerfungsurteil aufgehoben, Sache zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 386/11 · 27.02.2012
Zustellung an die Sozietät wirksam — die Verjährung wurde unterbrochen
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 365/11 · 21.02.2012
Verwerfungsurteil aufgehoben – das befristete Auslandsjahr entschuldigte das Ausbleiben
- Oberlandesgericht Hamm III-3 RBs 271/11 · 05.10.2011
Verwerfungsurteil aufgehoben, Sache an das Amtsgericht zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 622/09 · 13.11.2009
Gehörsverstoß bejaht – der Senat ändert den Rechtsfolgenausspruch selbst ab
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 258/09 · 08.04.2009
Der Zulassungsantrag war fristgerecht angebracht — zugelassen wurde die Rechtsbeschwerde mangels dargelegten Zulassungsgrundes dennoch nicht.
- Oberlandesgericht Hamm 3 Ss OWi 180/08 · 15.07.2008
Die Ablaufhemmung des Verwerfungsurteils entfällt durch die Wiedereinsetzung nicht
Alkohol & Cannabis
- Oberlandesgericht Hamm 5 ORbs 87/26 · 28.04.2026
Kein persönlicher Arztkontakt als Voraussetzung des § 24a Abs. 4 StVG – Verurteilung aufgehoben, Sache zurückverwiesen
- Oberlandesgericht Düsseldorf 2 RBs 179/22 · 19.12.2022
Das einmonatige Fahrverbot hat Bestand – auch neben einer behördlichen Entziehung der Fahrerlaubnis
- Oberlandesgericht Hamm 4 RBs 114/20 · 31.03.2020
Belehrungsverstoß ja — aber kein Verwertungsverbot für die Blutprobe
- Oberlandesgericht Düsseldorf IV-2 RBs 157/16 · 02.11.2016
Rechtsbeschwerde ohne Erfolg — das Fahrverbot bleibt bestehen, über die Anrechnung der Verwahrungszeit wird im Vollstreckungsverfahren entschieden